22. Oktober 2017 12:10
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Karpfen (Cyprinus carpio)

Römern verdanken wir nicht nur die Aquädukte und Straßen, sondern auch den Karpfen, den sie im vierten Jahrhundert nach Westeuropa brachten. Die wilden Karpfen laichen und verbreiten sich schnell in den Flüssen und Seen von Europa.

Karpfen gehören unter den Anglern zu den beliebtesten Weißfischen. Sie werden sehr groß, fressen Köder, kämpfen hart und sprengen Schnüre. Sie regen die Fantasie von Anfängern und alten Hasen gleichermaßen an, vermutlich weil sie größer werden als alle anderen Weißfische, abgesehen von den verhältnismäßig seltenen Welsen.

Sind sie ersteinmal in ein Gewässer eingeführt, neigen Karpfen dazu, schnell die dominante Art zu werden und jedes Jahr bis zu 1,5 kg zuzunehmen. In Europa hat man Karpfen von mehr als 32 kg gefangen, doch in Amerika. wo Karpfen für Angler, die auf der Suche nach Barsch oder Forelle sind, eine regelrechte Belästigung darstellen, erreicht eine Büffelkarpfen (Buffalo Carp) genannte Rasse über 40 kg.

Die ursprünglichen, schlanken, majestätisch geschuppten wlden Karpfen haben sich viele Male gekreuzt, so ist es denn nahezu unmöglich, echte Wildkarpfen zu finden. Heute kann man Gemeine Karpfen, Spiegelkarpfen, Lederkarpfen und Zeilkarpfen antreffen, um neu einige Arten zu nennen. Die kleinere Karausche, die kaum mehr als 3 kg erreicht, kreuzt sich bereitwillig mit der vorher erwähnten Rassenvielfalt. Der längliche Graskarpfen ist eine verhältnismäßig neue Art, die ein Gewicht von mehr als 13 kg erreichen kann, in wärmeren Gewässern sogar doppelt so viel.

Angelmethoden

Die Angelmethoden zum Karpfenfang sind mindestens so mannigfaltig wie die Anzahl der Karpfenarten. Sie gelten als sehr gerissene Fische. Sind sie einmal mit einem Köde gefangen worden, meiden sie diesen in Zukunft und stellen somit eine große Herausforderung für den Angler dar. Einige Anglerzeitschriften widmen sich ausschließlich dieser Art.

Die besten Angelzeit für Karpfen ist während der wärmsten Sommermonate, wenn die Fische am aktivsten sind. Sie fressen alles, wenn sie hungrig sind, und der richtige Köder für den Tag kann vieles sein, von einer einzelnen Made bis zu Fleischkonserven.

Dennoch wurde für den Karpfenfang ein spezieller Köder entwickelt, der für die Mehrheit der Fänge von wirklich großen Karpfen (über 13,5 kg) in den vergangenen zehn Jahren verantwortlich war: ein sogenannter Boilie, ein in hohem Grade nahrhafter Köder aus Milchproteinen, Eiern, Sojamehl, Weizenkeimen, Farb- und Geschmacksstoffen, die zu einem Teig vermischt werden. Aus diesem Teig werden Kugeln geformt, die man kurz in Wasser kocht, damit sie eine harte Schale erhalten.

Boilies haben eine große Anziehungskraft auf Karpfen und können in in unterschiedlichen Größen hergestellt werden. Je größer die Boilies, umso prächtiger - wahrscheinlich - der Fang. Die kleinen runden Boilies kann man einfach mit einem Katapult ausstreuen und somit auch als Vorfutter verwenden.

Bolt Rigs (Selbsthakmontagen)

Die Bolt Rigs genennten Montagen sind speziell für das Karpfenfischen bestimmt. Der Karpfen gerät in Panik, wenn er den Haken in seinem Maul spürt, und hakt sich auf der Flucht selbst an. Ein Blei (60 g), das an der Hauptschnur angebracht ist, sorgt dfür, dass sich der Haken im Maul des Karpfens festhakt, ohne das die Rute angehoben wird.

Diese Montage erlaubt dem Angler zu fischen, ohne ständig auf die Ruten aufpassen zu müssen. Gebrauchsfertige Bolt Rigs sind in allen Angelfachgeschäften erhältlich.

Kennzeichen

Lange Rückenflosse, vorstülpbares Maul mit zwei langen Barteln an den Mundwinkeln

Gewicht

11 kg.

Lebensdauer

Kann über 40 Jahre alt werden.

Lebensraum

Stehende Gewässer, Kanäle, langsam fließende Flüsse

Angelmethode

Alle Methoden.

Köder

Brot, Würmer, Boilies, Mais.

Montage

Karpfen sind große Kämpfer und erfordern robustes Gerät. Sind sie z.B. auf große Exemplare von mehr als 5 kg aus, muß die Rute eine Testkurve von 0,7-1,4 kg haben. Die Hauptschnur muß über 5 kg Tragkraft verfügen, verbunden mir einem starken, geschmiedeten Haken der Größe 4.

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