17. Dezember 2017 03:11
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Zander

Zander (Stizostedion lucioperca)


Manche Angler glauben irrtümlich, der Zander sei eine Kreuzung zwischen Hecht und Barsch, wahrscheinlich wegen seines länglichen, schlanken, hechtähnlichen Profils und der barschähnlichen Rückenflosse. Der Zander ist jedoch nicht mit dem Hecht verwandt, sondern das größte europäische Mitglied der Barschfamilie, das in nahrungsreicher Umgebung ein Gewicht von bis zu 14 kg erreichen kann.

Die Augen des Zanders sind matt glänzend und leicht irisierend, daher wirkt er wie ein Blinder. Doch das Gegenteil ist der Fall, der Zander hat ein sehr gutes Sehvermögen, insbesondere bei schlechtem Licht und trüben Wasser, denn die irisierende Schicht der Augen wirkt wie ein Restlichtverstärker. Zander sind wie Hechte in hohem Grade ausdauernde, energische Raubfische, die in Schwärmen nach Futter jagen.

Angelmethoden

Da der Zander durch seine besonderen Augen für die Jagt bei schwachem Licht bestimmt ist, sind die besten Angelzeiten für diese Fischart die Nachtstunden und bewölkte Tage. Ein Wind, der die Wasseroberfläche kräuselt, erhöht sogar die Erfolgschancen.

An heißen,hellen, sonnigen Tagen wird man bei der Suche nach Zandern keinen großen Erfolg haben, denn dann ziehen sich diese Fische in dunkle und geschützte Bereiche des Wassers zurück. Tagsüber jagen sie nur in stark verfärbten Gewässern und während starker Ãœberschwemmungen, wenn das Wasser viel Schlamm führt und ihnen ausreichend Schutz bietet.

An Angelplätzen ohne natürliche Deckung und Unterstände, wie z.B. an Abflüssen und Kanälen, sucht man am besten in der Morgen- oder Abenddämmerung entlang dem Ufer nach Hinweisen auf eine auseinanderjagende Fischbrut. Dann sind Zander aktiv und greifen von unten die Jungfische an.

Diese Fischart ist allerdings bei der Wahl ihres Futters anspruchsvoll, was vom Angler besonders umsichtige Vorgehensweise erfordert. Anders als der Hecht nehmen die Zander keine Meeres-Köderfische und fressen nur Fische, die in ihrem Heimatgewässer vorkommen.

Da sie überdies verhältnismäßig kleine Mäuler haben, dürfen die Köder nicht größer als 10 cm sein. Aufgetaute Köderfische werden vollkommen ignoriert. Die Köderfische müssen frisch sein, am besten sollten sie kurz vorher gefangen und getötet worden sein.

Zander sind sehr vorsichtig, wenn sie irgendeinen Widerstand spüren, und lassen sofort Köder sowie Haken los. Hier ist also geduldiges Sitzen bei der Rute und sofortiges Anschlagen bei jedem möglichen Biss notwendig. Zander sind selbst für den versiertesten Angler eine wahre Herausforderung.

Kennzeichen

Weißer Bauch, goldfarbende Flanken, grün-grauer Rücken, große glasige Augen, gespaltene Rückenflosse.

Gewicht

5 kg.

Lebensdauer

Bis zu 20 Jahre.

Lebensraum

Tieflandflüsse, Seen und Kanäle.

Angelmethode

Köderfische, Kunstköder.

Köder

Rotaugen, Rotfedern, Aal.

Montage

Reduziertes Hechtgerät ist erforderlich. Sie benötigen ein Drahtvorfach mir Drillingshaken der Größe 8-12, da das Maul des Zanders viel kleiner ist als das des Hechtes. Die Hauptschnur sollte über 5kg Tragkraft verfügen und die Rute eine Testkurve von 0,8 kg haben, denn es ist durchaus möglich, dass mir den verwendeten Ködern ein Hecht anbeißt. Mit dieser Ausrüstung können sie aber auch den Kampf eines Hechtes aufnehmen.
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