22. Oktober 2017 12:10
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Schleie (Tinca tinca)


Schleien sind vermutlich die abgehärtetsten Weißfische, sie können in sehr sauerstoffarmem Wasser leben und sind häufig die einzige Fischart, die nach einer Verunreinigung überlebt. Sie sind starke Kämpfer, was sie unter Anglern zunehmend beliebter macht.

Ihr charakteristischer untersetzter, olivgrüner Körper, die roten Augen und die winzigen Schuppen, die mit einem dicken Schutzschleim bedeckt sind, machen sie unverwechselbar.

Wie beim Hecht sind die Weibchen größer als ihre männlichen Artgenossen. Eine männliche Schleie von 3,5 kg gilt als Riese, während Weibchen bis zu 5 kg schwer werden können. Doch sind Exemplare von 3 kg an den meisten Angelplätzen schon verhältnismäßig groß. Sehr kleine Schleien mit einem Gewicht unter 500 g werden kaum gefangen, nicht einmal von erfahrenen Anglern mit winzigen Ködern.

Angelmethoden

Schleien sind Bodenfresser, es ist daher nicht schwierig, sich für die Position des Hakenköders zu entscheiden. Sie sind Gewohnheitstiere, bevorzugen bestimmte Gegenden und verraten ihre Anwesenheit auch gerne durch kleine Luftblasen, die sie beim Fressen abgeben. Klassische Angelplätze für Schleien sind in der Nähe von Seerosenfeldern.

Schleien fressen im Sommer vor allem in den ersten Stunden der Dämmerung. Im Winter sind sie hingegen fast untätig. Die aufsteigenden Luftblasen, die man dann an einem Seerosenfeld im Morgennebel um die Posenspitze beobachten kann, wirken sehr geheimnisvoll und magisch.

Posenfischen ist eine sehr gute Angelmethode zum Fang von Schleien, wobei die Hebebissmethode besonders effektiv ist. Muss man jedoch weit auswerfen oder im tiefen Wasser fischen, ist ein Futterkörbchen geeigneter.

Anfüttern

Um die Chancen auf einen großen Schleienfang zu verbessern, sollte angefüttert werden, insbesondere dann, wenn der ausgewählte Angelplatz nicht über die idealen Eigenschaften für den Schleienfang verfügt.

Durch das Anfüttern kann eine größere Anzahl von Schleien an den Angelplatz gelockt werden. Ein unbewachsener Platz ist dabei zweckmäßiger, da hier das Auswerfen einfacher ist. Sollte es hier auch kleine Fische wie Rotaugen geben, werden diese ebenso angezogen.

Die bevorzugte Mischung zum Anfuttern für Schleien besteht aus Brotkrumen von Mischbrot, Zuckermais, Puppen und gehackten Würmern. Wenn man ausreichend Zeit hat, füttert man bereits an drei aufeinanderfolgenden Tagen vor dem Fischen an, anglt mit zwei Ruten und wechslt zwischen den Ködern, bis man den richtigen Köder für diesen Tag gefunden habt.

Lebende Maden sollten nie in Grundködern verwendet werden, wenn man diesen mit einem Katapult auswirft, da die Maden die Kugeln beim Wurf aufbrechen könnten. Tote Maden kann man dagegen durchaus dem Grundköder beigeben. Um Maden zu töten, friert man diese am besten über Nacht ein.

Montage

Schleienfischen ist so beliebt, dass es hierfür spezielle Ruten gibt, die eine Testkurve von 0,7 kg haben. Damit kann man mehr Kraft bieten als mit einer Wagglerrute oder einer Grundrute. Eine Hauptschnur von 1,8-2,7 kg Tragkraft ist für die meisten Situationen stark genug. Verwende dazu einen geschmiedeten Haken der Größe 10-18, abhängig von dem benutzten Köder.

Kennzeichen

Grüne Flanken, rote Augen, paddelartige Flossen, kleines Maul mit zwei Barteln an der Oberlippe, dicke sehr schleimige Oberhaut.

Gewicht

3 kg.

Lebensdauer

20 Jahre.

Lebensraum

Seen, Kiesgruben, Kanäle, langsam fließende Flüsse.

Angelmethode

Grundangeln.

Köder

Brot, Würmer, Zuckermais, Maden, Puppen.

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